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Amtsfeuerwehr Passditz und Ortsfeuerwehren

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    • Amtsfeuerwehr Passditz und Ortsfeuerwehren

      Guten Tag miteinander,

      Lange ist es her. Und ein wenig hat sich auch geändert. Aber dafür kommt nun von meiner Seite aus eine neue Idee. Sie mag zwar unrealistisch sein, aber jeder hat seine eigene Vorstellung. Und damit beginne ich auch.

      Im wunderschönen Süden von Mecklenburg-Vorpommern ist die Gegend Lehndorf angesiedelt. Die Landschaft ist geprägt von riesigen Feldern und Waldanlagen. Allerdings ist die Gegend in der Zeit stehengeblieben. Die Landwirtschaft arbeitet rein mit DDR-Technik. Auch in den Feuerwehren sind noch "Oltimer" anzufinden, allerdings auch neuste Fahrzeuge. Dazu sagen muss man, dass auch alte Fahrzeuge so gut, wie es geht, mit modernen Arbeitsmaterialien von 2018 ausgestatt.

      Amtsfeuerwehr Passditz

      In der wunderschönen Stadt Passditz wohnen ca. 6600 Einwohner. Die Stadt ist geprägt durch alte Hausanlagen und Wohnblöcke. Hier ist auch die LPG (P) Passditz zu finden. Um 1910 gab es in Passditz einen gewaltigen Wohnhausbrand. Die Menschen versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, doch nichts half. Daher wurde entschieden, eine Feuerwehr zu bauen. 1912 wurde dann die Tore der Feuerwehr geöffnet. Sie blieb bis heute ohne Zwischenfälle erhalten. Im Gerätehaus sind 6 Fahrzeuge anzutreffen:

      aktive Mitglieder: 40
      Jugendfeuerwehr: 16
      Alters- und Ehrenabteilung: 7

      Florian Passditz 11/11/1 (ELW 1)


      Florian Passditz 11/23/1 (TLF 16 GMK)


      Florian Passditz 11/44/1 (LF 16/12, mit 1600l Löschwassertank)


      Florian Passditz 11/45/1 (LF16-TS mit STA)


      Florian Passditz 11/33/1 (DL30)


      Florian Passditz 11/59/1 (GW-L2 Wasserförderung)


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      Ortsfeuerwehr Nucknitz

      Im Nebenort Nucknitz mit 2000 Einwohner ist eine Ortsfeuerwehr zu finden. Sie ist im Amt Passditz und hat zwei Fahrzeuge:

      aktive Mitglieder: 25
      Jugendfeuerwehr: -
      Alters- und Ehrenabteilung: 2

      Florian Nucknitz 11/23/2 (TLF 16 GMK)


      Florian Nucknitz 11/44/2 (LF 16/12)


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      Ortsfeuerwehr Zscharnitz

      Auch in Zscharnitz ist eine Ortsfeuerwehr mit 2 Fahrzeugen:

      aktive Mitglieder: 20
      Jugendfeuerwehr: -
      Alters- und Ehrenabteilung: 1

      Florian Zscharnitz 11/49/1 (KLF)



      Florian Zscharnitz 11/41/1 (LF8-TS8)


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      Ortsfeuerwehr Neu-Lauske

      Zu guter Letzt kommt die Ortsfeuerwehr Neu-Lauske mit zwei Fahrzeugen. Warum solche modernen Fahrzeuge? Im Dezember des Jahres 2015 stand das alte Gerätehaus der Ortsfeuerwehr in Vollbrand. Gebäude samt Fahrzeuge gingen zu Nichte. So wurde ein neues Gerätehaus gebaut und die Feuerwehr bekam zwei Fahrzeuge aus einer Berufsfeuerwehr. Diese hat neue Fahrzeuge bekommen und somit ein HLF 10 und ein TLF 20/40 an die Ortsfeuerwehr abgegeben.

      aktive Mitglieder: 27
      Jugendfeuerwehr: -
      Alters- und Ehrenabteilung: 3

      Florian Neu-Lauske 11/40/1 (HLF 10/6)


      Florian Neu-Lauske 11/24/1 (TLF 20/40)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HolzrollerBR142 ()

    • Zumindestens statt der DL 30 würde ich schon eher eine moderne Leiter bevorzugen, da so ein Fahrzeug auch nur noch bedingt einsetzbar ist.
      Sonst gut gutes und realistisches Konzept, sehe da nicht groß unrealistisches Ansätze, leider gibt es noch genug Gemeinden in denen noch viel DDR-Technik zum Einsatz kommt. Das diese Technik jedoch eher in ein Museum gehören sollte ist klar.

      PS: ich persönlich hätte die Ortswehren Nucknitz und Zscharnitz etwas anders mit den Fahrzeugen verteilt:

      Nucknitz: TLF 16, LF 8 TS (ggf. eher als MZF/GW-N oder SW umgerüstet)

      Zscharnitz: LF 16/12 und KLF

      Finde es halt blöd wenn eine Wehr zwei wasserführende Fahrzeuge und die andere keine hat. Aber bleibt natürlich dir überlassen.
      Freue mich schon auf die ersten Einsätze.
      Liebe Grüße,
      euer Moderator Maxxam :)
    • Maxxam schrieb:

      Zumindestens statt der DL 30 würde ich schon eher eine moderne Leiter bevorzugen, da so ein Fahrzeug auch nur noch bedingt einsetzbar ist.
      Ursprünglich hatte die Feuerwehr Passditz eine IFA W50 DL30.01 mit Arbeitskorb. Jedoch wurde das Fahrzeug von Feuerwehrgegner aus Passditz in Brand gesteckt bei einem TH-Einsatz. Als Ersatzfahrzeug kam dann halt die DL 30. Die verschwindet jedoch bald auch und wird gegen eine Rosenbauer DLA(K) ersetzt.

      Das mit der Fahrzeugaufteilung wurde im Amt mal angesprochen. Jedoch kamen kurioserweise im Umfeld von Zscharnitz nur TH-Einsätze oder Kleinbrände vor. Daher entschied man sich damals, die Fahrzeuge so zu belassen. Das KLF soll aber in 1-2 Wochen durch ein wasserführendes Fahrzeug ersetzt werden. Vermutungen belaufen sich auf ein TLF.
    • Lange ist es her, wo mal wieder was kam. Aber dafür geht's aktiv weiter.

      *B1 - Brennt Bushaltestelle*

      Einsatznummer: 01/2019
      Einsatzdatum: 05.01.2019
      Alarmierungsuhrzeit: 21:16
      Alarmierung: Ortssirenen
      Feuerwehr Passditz

      Gegen 21:16 heulten die Sirenen in Passditz. In einem Nachbarort stand eine Bushaltestelle in Vollbrand. Bei Ankunft des TLF nahm der Angriffstrupp den Schnellangriff vor, um den Brand zu löschen. Kurz danach trafen auch der ELW und das LF ein. Nach 15 Minuten konnte das Feuer gelöscht werden. Die Besatzung des LF fand im Feldbereich Brandbeschleuniger und Benzinkanister sowie ausgebrannte Wunderkerzen. Daher geht man von Brandstiftung aus und die Bushaltestelle sei erstmal nicht wieder benutzbar.



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      Am nächsten Tag gab es eine kleine Feierlichkeit für die Kameraden der Feuerwehr Passditz. Eine größere Feuerwehr in der Umgebung bekam eine neue Rosenbauer DLA(K) und gab ihre Mercedes NG Drehleiter an die Feuerwehr Passditz ab. Sie ist in einem top Zustand und bleibt auch erstmal bei den Passditzer Kameraden, bis das Neufahrzeug in Erscheinung tritt. Die Renault DL hat ihren Dienst hinter sich und aufgrund technischer Mängel lief sie auch nicht mehr richtig.

    • *B1 - Kleinflächenbrand*

      Einsatznummer: 02/2019
      Einsatzdatum: 15.01.2019
      Alarmierungsuhrzeit: 13:16
      Alarmierung: Ortssirenen
      Feuerwehr Passditz

      Eine Minute nach viertel 2 durchschallten die Ortssirenen der Feuerwehr Passditz die Stadt. Auf einem Getreidefeld brannte eine Fläche von 10 m2. Bei der Ankunft des TLF 16 wurde eine Brandbekämpfung mittels Schnellangriff eingeleitet. Aufgrund der Lage der Brandfläche wurde dem Wassertrupp des Fahrzeugs befehligt, mittels C-Rohr das Getreide um die Brandfläche zu kühlen und eventuelle fliegende Glutteile zu löschen. Kurz danach trafen auch der ELW und das LF ein. Während den Löscharbeiten traf der Drescherfahrer auf dem Staffelführer und erklärte ihm, dass das Feuer durch heißen/s Diesel/Öl entstanden sei, welches während der Drescharbeiten ausgelaufen ist. Laut dem Drescherfahrer versuchen auch einige Jugendliche, die Drescharbeiten bzw. allgemeine Aktivitäten der LPG zu verhindern. Dabei wurden von allen Dreschern die Feuerlöscher geklaut, Reifen platzen gelassen und auch Brandnester gelegt, die rechtzeitig aufgefunden wurden sowie auch Spritleitungen oder Kabel abgeschnitten oder beschädigt. Das LF fuhr dementsprechend zum Mähdrescher und kontrollierte diesen sorgfältig nach weiteren Betriebsstoffen und Kleinbränden. Nach 15 Minuten war das Feuer gelöscht und für ein paar Minuten wurde die Brandstelle sowie das angrenzende Getreide gekühlt. Danach wurde die geernteten Flächen nach weiteren Glutnestern abgesucht, jedoch waren keine weiteren Brandstellen mehr zu finden. Nach 30 Minuten war dann der Einsatz beendet und die POL ermittelt nun genau, wie das zustande kam

    • *Besuch unserer TEL (ELW 2) in der Werkstatt*

      Nach langer Wartezeit war es nun möglich. Der Wehrführer, sowie einige interessierte Kameraden, der Feuerwehr Passditz waren zu Besuch bei der LPG (P) Passditz. Hinter den Werkstatttoren versteckt sich der ELW 2 der TEL. Das Fahrzeug ist ein IFA W50 mit Leutewagenaufbau und war früher bei dem NVA Standort Passditz als Führungsfahrzeug stationiert. Nach dem Ende der DDR und der NVA wurde das Fahrzeug dann zur Feuerwehr Passditz zugeteilt und als ELW 2 umfunktioniert und umgerüstet. Jedoch wurde das Fahrzeug beim Tag der offenen Tür im Jahre ´96 stark durch eine Gruppe Jugendlicher beschädigt und war seitdem nicht mehr einsatzfähig. Bis dato stand das Fahrzeug mit Status 6 in der Werkstatt der LPG. Über die Jahre hinweg wurde das Fahrzeug nach draußen gestellt, da die Werkstatt zwischenzeitlich überfüllt war. Dadurch wurde das Fahrzeug dann im Laufe der Zeit vergessen. Vor kurzem erhielt die LPG Spendengelder aus dem Förderverein der Feuerwehr und der Stadt, somit wurde das Fahrzeug wieder in die Werkstatt gebracht und in Stand gesetzt. Auch die Inneneinrichtung wurde auf Fordermann gebracht und auch die Ausstattung angepasst. Das Fahrzeug kann demnächst wieder auf Status 2 gehen und die Feuerwehr Passditz noch ein paar Monate begleiten, bis ihre neue TEL ankommt.

      Ein Frontbild der TEL:
    • *B2 - BMA Auslösung*

      Einsatznummer: 03/2019
      Einsatzdatum: 21.02.2019
      Alarmierungsuhrzeit: 5:38
      Alarmierung: Ortssirene
      Feuerwehr Neu-Lauske

      Heute morgen, kurz nach halb 6, schrillte die Sirene der Feuerwehr Neu-Lauske durch die Gegend. Bei dem VEB Erdfrüchte Neu-Lauske lief während der Frühschicht eine BMA ein. Das HLF 10 rückte mit 3 Mann Besatzung nach 15 Minuten zum Einsatzort aus. Am Einsatzort erwartete den Kameraden ein Mitarbeiter, der eine Rauchentwicklung an einer Fördermaschine meldete. Ein Trupp ging unter PA in das Gebäude und fand die Fördermaschine. Einzelne Erdfrüchte haben sich verkantet und somit kam die Fördermaschine ins Stocken und erzeugte eine kleine Rauchentwicklung. Nachdem die Maschine gestoppt und die Anlage stromlos geschalten wurde, befreite der Trupp die Erdfrüchte und überprüften die Anlage mit der WBK nach starken Hitzeentwicklungen. Die Ergebnisse fielen negativ aus und somit konnte die Maschine wieder aktiviert werden und die Kameraden konnten einrücken. Die Maschine nahm soweit keinen Schaden. Es wurde festgestellt, dass die Einsatzbereitschaft vom Morgen bis zum frühen Nachmittag sehr schwach ist und bei einem Ernstfall es zu starken Problemen kommen kann.

    • Das mit dem ELW finde ich komisch, warum lässt man ihn erst 23 Jahre lang in einer Werkstatt stehen, dann hat der Förderverein Geld und lässt das Fahrzeug in Stand setzen um es dann nach kurzer Zeit durch einen neuen ELW zu ersetzen?
      Da hätte man sich was besseres einfallen lassen können, da es schon recht unrealistisch ist. Aber nur mal am Rande erwähnt.

      Sonst die Berichte, wie früher schon, sehr gut. Eine Auflistung der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge fände ich noch sehr schön.

      Bin Schon auf dem Berichte von dem tragischen Absturz gespannt, hoffentlich ist die Lage nicht ganz so schlimm, wie das Stichwort vermuten lässt.
      Liebe Grüße,
      euer Moderator Maxxam :)
    • Den Spendenverein gibt es erst seit 3 Jahren und ihnen war nicht bekannt, dass das Fahrzeug überhaupt existiert. Hintergrund dafür war, dass der W50 in der LPG für die lange Zeit geheim gehalten wurde (Die Gründe dafür waren unklar). Auch wurde das Fahrzeug unter den Kameraden vergessen. Der Wehrführer erkundigte sich gelegendlich mal, was mit dem Gefährt nun sei. Aber es hieß nur "Abwarten und Tee trinken". Reperaturkosten waren damals schon mal bezahlt, es wurde auch erst an der TEL gewerkelt. Nur kamen dann etliche landwirtschaftliche Geräte in die Werkstatt, welche nunmal Vorrang hatten und sie dann in eine Halle geschoben und abgedeckt wurde. Und der neue ELW soll erst Mitte dieses Jahres ankommen
    • *TH 3 - Hubschrauberabsturz*

      Einsatznummer: 04/19
      Einsatzdatum: 08.03.19
      Alarmierungsuhrzeit: 6:25
      Alarmierung: Ortssirene
      Feuerwehr Neu-Lauske, Feuerwehr Passditz, Feuerwehr Zscharnitz, Feuerwehr Nucknitz

      5 Minuten vor halb 7 schrillten alle Sirenen von den Feuerwehren Neu-Lauske, Zscharnitz und Nucknitz. Auf einem Maisfeld befindliche "Insel" ist ein russischer Transporthubschrauber abgestürzt und kurze Zeit später auch in Flammen aufgegangen. Bei der Ankunft der ersten Feuerwehren gestaltete sich die Ankunft am Einsatzort schwierig, da der Mais ausgewachsen war und noch nicht geerntet wurde. Geistesgegenwärtig kam zum Einsatzort ein Landwirt mit einem Traktor und einem Grubber. Dieser zog in das Feld, mit der Absprache der LPG Lehndorf, Schneisen in das Feld, um Erstens eine Brandausbreitung zu verhindern und Zweitens, um den Kameraden eine Zufahrt zur Brandstelle zu ermöglichen. Nachdem die ersten Fahrzeuge die Brandstelle erreichten, begannen erste Trupps von den Feuerwehren Neu-Lauske, Zscharnitz und Nucknitz eine Brandbekämpfung einleiteten mittels C-Rohre und dem Wendestrahlrohr des TLF 16, begannen die Gruppen-/Staffelführer, sich ein erstes Bild von der Lage zu machen. Des weiteren begannen die Wassertrupps vom LF 8 und vom KLF, eine Löschwasserentnahmestelle ausfindig zu machen. Zwei Unterflurhydranten konnten am Feldrand gefunden werden. 15 Minuten nach Alarmierung der ersten Feuerwehren, durchschallten auch die Sirenen in Passditz den Ort. Bis auf das LF 16/12 und dem ELW 1, welche im Gerätehaus verblieben, fuhren alle Fahrzeuge zum Einsatzort. Auch die TEL fuhr mit und übernahm auch die Einsatzleitung. Mithilfe des LF 16 - TS und des GW-L wurden Schlauchleitungen nach Zscharnitz zu den Wasserentnahmestellen gelegt und TS auf den Schlauchstrecken verbaut und in Betrieb gesetzt. Die Drehleiter führte eine Brandbekämpfung von oben durch und nun kamen auch ein weiteres Wendestrahlrohr und B-Rohre zum Einsatz. Währenddessen erfuhr die Einsatzleitung, dass der Hubschrauber ein russischer Transporthubschrauber sei und dieser eine Holzrückemaschine mitgeführt habe. Augenzeugen trafen am Einsatzort ein und berichteten, dass der Hubschrauber stark gequalmt haben soll kurz vor dem Absturz. Der Tank des Hubschraubers war auch beschädigt, weshalb die Brandausbreitung begünstigt wurde. Zwischenzeitlich begab sich der GW-L zur nächsten Gaststätte, um Essen und Trinken für die Kameraden zu besorgen. Auch wurden mit dem GW-L weitere PA Geräte zur Einsatzstelle gebracht. Am späten Nachmittag konnte dann "Feuer aus" gemeldet werden und es begannen die Nachlöscharbeiten. Während dieser Arbeiten fanden die Kameraden unter dem Trümmerfeld dann die ausgebrannte Leiche des Piloten und die des Co-Piloten. Später fand man auch eine dritte Leiche. Man vermutete, es sei der Kraftfahrzeugführer der Holzrückemaschine gewesen. Gegen 21 Uhr konnten die Einsatzkräfte dann alles einräumen, da dann die Polizei den Einsatzort übernahm, und fuhren zur Feuerwehr Passditz zur Nachbesprechung. Dort bedankte sich auch der Wehrführer der FF Passditz für die gute Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren untereinander bei diesem Einsatz. Es entstand ein hoher Sachschaden und nun wird auch die Unfallursache ermittelt.



      Fahrzeugliste:
      Passditz: - 11/23/1 TLF16
      - 11/45/1 LF16-TS mit STA
      - 11/33/1 DLK 23/12
      - 11/59/1 GW-L2 Wasser
      - 11/12/1 TEL ELW 2

      Nucknitz: - 11/23/2 TLF 16
      - 11/44/2 LF16/12

      Neu-Lauske: - 11/40/1 HLF10
      - 11/24/1 TLF20/40

      Zscharnitz: - 11/49/1 KLF
      - 11/41/1 LF8-TS8
    • *Fahrzeugübergabe*

      Heute gab es in Zscharnitz eine Kleinigkeit zu feiern. Mit Blaulicht wurde ihr "Neu-"Fahrzeug begrüßt, welches schon von Weitem zu hören war. Es handelt sich hier um russische Technik. Genauer gesagt um ein "AZ 40" aus Russland. Dieses Fahrzeug ist auf ein ZIL 130 Fahrgestell aufgebaut und der Aufbau stammt aus der Firma Lichatschow-Automobilwerk Moskau. Das Fahrzeug wurde gegen 1975 aus der UdSSR importiert und war bei einer Waldbrandfeuerwehr zugewiesen. Jedoch kam das Fahrzeug selten zum Einsatz und nun besitzt diese Feuerwehr ein Neufahrzeug. Daraufhin wurde der ZIL generalüberholt und ist nun bei der Feuerwehr Zscharnitz als TLF 24 unterwegs. Es hat aufgrund von Optimierungen des Tanks und des Fahrgestells einen Löschwasserbehälter von 2.450 Liter. Auch die FPN liefert eine Leistung von 2.400 Liter/min. Zudem ist eine Schaumischeinrichtung verbaut und das Fahrzeug besitzt ein Wendestrahlrohr. Die Schaumischeinrichtung muss jedoch nach jedem Einsatz kurz durchgespült werden. Erstaunlicherweise erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h und verbaut ist ein V8 Motor. Sehr kurios für die Kameraden waren neben dem DDR Wail eine "Dampfpfeife", angetrieben durch Druckluft. Das TLF ersetzt das 54 Jahre alte KLF der Feuerwehr, welches sich seinen Ruhestand nun sicher verdient hat. Optisch soll das TLF noch gebessert werden (Frontblitzer, Geländebereifung etc.)

    • *TH1 - Ast auf Straße*

      Einsatznummer: 05/2019
      Einsatzdatum: 15.03.2019
      Alarmierungsuhrzeit: 16:38
      Alarmierung: Telefon
      Feuerwehr Passditz

      Am 15.03 gegen halb 5 erreichte über die LST ein Telefonanruf beim Wehrführer der FW Passditz. Ein Anrufer meldete einen Ast, der eine Fahrspur blockierte. Da eine Sirenenalarmierung weitesgehend vermieden werden sollte, wurde der Wehrführer telefonisch informiert und dieser leitete die Informationen an erreichbare Kameraden weiter. Es fanden sich 3 Kameraden am GH ein, unter anderem ein DLK-Maschinist und 2 Kameraden mit Kettensägenlehrgang, und fuhren die Einsatzstelle mit der DLK an. Vor Ort wurde ein Ast vorgefunden, welcher sich ungünstig verkeilt hat und die Autofahrer konnten ihn nicht beseitigen. Mittels Kettensäge und Man-Power konnte der Ast von der Straße beseitigt werden und nach 10 Minuten war der Einsatz auch beendet.



      Fahrzeugliste:
      Florian Passditz 11/33/1 DLK 23/12
    • *Fahrzeugübergabe*

      Es ist lange her und heute ist es soweit. Es kommt wieder ein Beitrag und auch eine Fahrzeugübergabe für die FF Passditz. Mit massig Blaulicht und Martinshorn-Geschreie wird das Neufahrzeug am Abend begrüßt. Es handelt sich um ein HLF 20 auf Mercedes Atego Fahrgestell. Das Fahrzeug soll in Zukunft das LF 16/12 ersetzen. Aktuell wird das HLF jedoch das LF 16-TS ersetzen, da dieses für längere Zeit restauriert wird und später dann als Jugendausbildungsfahrzeug und Übungsfahrzeug für die Maschinisten bei der LPG stehen wird. Auch das LF 16/12 soll restauriert werden und als Ersatzfahrzeug bei den Passditzer Kameraden bleiben. In ferner Zukunft soll als richtiger Ersatz für das LF 16-TS ein LF 20 KatS kommen. Das HLF wird jedoch demnächst die Werkstatt besuchen und eine neue Blaulichtanlage sowie Schlauchhaspeln bekommen.